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Rudergerät Test 2020 |
Die besten Rudergeräte kaufen

Inhaltsverzeichnis Anzeigen

Im Rudergerät Test von Fitnessgeräte.online finden Sie die besten Rudergeräte auf dem Markt, die für das Heimtraining geeignet sind. Daneben stellen wir einen informativen Ratgeber bereit, der alle Fragen zum Thema Rudergerät beantwortet. Zuletzt geben wir Ihnen Trainingstipps und eine detaillierte Kaufberatung zur Hand, damit Sie den besten Start für die eigenen Fitnessziele haben können.

Kurzüberblick Welches Rudergerät eignet sich für mich?

Ranking der besten Rudergeräte
WaterRower Rudergerät
Bestseller auf Amazon.de
SportPlus Rudergerät
Rudergerät Marken
Concept2 Indoor Rower

Rudergerät Test: Das Ranking der besten Rudergeräte

Concept2 Indoor Rower

Platz 1: Concept2 Indoor Rower

2.195,00 EUR
WaterRower Rudergerät

Platz 2: WaterRower Rudergerät

Preis nicht verfügbar
Sportstech RSX500 Rudergerät

Platz 3: Sportstech RSX500 Rudergerät

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SportPlus Rudergerät

Platz 4: SportPlus Rudergerät SP-MR-008

232,49 EUR
HAMMER Rudergerät RX1

Platz 5: HAMMER Rudergerät RX1

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Rudergerät Bestseller

Rudergerät Marken

Sportstech

Sportstech

Die Marke Sportstech steht für Heimfitness und gibt jedem das ultimative Fitnesserlebnis. Die Produktpalette umfasst Fitnessgeräte für Indoor und Outdoor und reicht von Cardio über Kraftsport bis zu weiterem Sportequipment. Sportstech mag weniger bekannt als andere Marken sein, ist aber auf dem internationalen Markt sehr erfolgreich. Denn die Produkte bestechen durch Innovation und hoher Langlebigkeit.

Sportstech gehört zu dem Unternehmen InnovaMaxx aus Berlin. InnovaMaxx ist Experte für Fitnessgeräte in Training und Alltag, E-Mobility sowie Lifestyle. Diese breite Erfahrung fließt auch in die Entwicklung der Fitnessgeräte der Marke Sportstech mit ein.

Hammer

Hammer

Die Geschichte der Firma Hammer reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Inzwischen hat sich das Familienunternehmen zum europaweit größten Hersteller von Fitnessgeräten entwickelt. Ursprünglich handelte es sich um ein Sägewerk, das später auch Schlitten, Leiterwagen und Skier anbot.

Heute stattet Hammer die besten Skifahrer und Skifahrerinnen der Welt mit hochwertigen Skiern aus. Auch der weltweit erste Ski aus Kunststoff stammte aus dem Hause Hammer.

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WaterRower

Die Marke Waterrower ist vor allem durch das gleichnamige Produkt bekannt. Der WaterRower ist ein Rudergerät, das bereits seit 1988 auf dem Markt zu finden ist. Inzwischen gibt es eine große Auswahl an hochwertigen Sportgeräten unter demselben Namen wie Oberkörpertrainer, Hanteln, Seilzüge, Sprossenwände und Trainingsstationen.

Ein Markenzeichen ist die hervorragende Qualität der Fitnessgeräte. Die Produktion ist streng kontrolliert und es wird auf nachhaltigen Einsatz von Rohstoffen wert gelegt. So stammt das Holz ausschließlich aus den Vereinigten Staaten oder Deutschland.

Bestseller Nr. 2 WaterRower Rudergerät Polar... 60,00 EUR
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SportPlus

SportPlus

Die Marke SportPlus gibt es seit dem Jahr 2000 und stammt aus Hamburg. Ob Trampoline, Ausdauertraining, Krafttraining, Outdoor, Skateboard, Scooter, kleinere Fitnessgeräte wie Massagerolle oder Massageliege – SportPlus lässt keine Wünsche bei Fitness offen. Kunden schätzen besonders den Service und die Möglichkeit, Ersatzteile unkompliziert zu beziehen.

Neben einer breiten Auswahl überzeugen die Fitnessgeräte selbst durch solide Qualität.

Concept2

Concept2 steht für innovative Sportgeräte, darunter Indoor Rudergeräte für den professionellen Gebrauch im Fitnessstudio oder für zuhause. Die Fitnessgeräte dieses Herstellers erfreuen sich auf der ganzen Welt großer Beliebtheit. Der Fokus der Produktpalette liegt auf Indoor-Rudergeräte. Dennoch stehen auch Ruderzubehör und Monitore sowie SkiErg zur Auswahl.

1976 entwickelte Concept2 das erste Ruder aus Kohlefasern und legte damit den Grundstein für den heutigen Erfolg. Sämtliche Sportgeräte zeichnet eine hohe Qualität und moderne Technologien aus.

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Rudergerät Ratgeber

Das Rudergerät, auch Ruderergometer genannt, gehört zu den bekanntesten Fitnessgeräten. Das Training mit dem Rudergerät fördert nicht nur die Ausdauer, sondern kräftigt auch die Muskulatur gleichmäßig und hilft beim effektiven und nachhaltigen Abnehmen. Aus diesem Grund überlegen viele, sich ein Rudergerät für zuhause anzuschaffen.

Die Entscheidung ist allerdings nicht einfach zu treffen. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an Modellen, unter denen Sie für eine Kaufentscheidung eine Wahl treffen müssen. Der Rudergerät-Test kann Ihnen eine Orientierung auf dem Weg zum passenden Fitnessgerät geben. Das beste Rudergerät finden Sie für sich durch die Berücksichtigung einiger Kriterien und Informationen, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

Was ist ein Rudergerät?

Ein Rudergerät oder Ruderergometer ist ein Fitness- bzw. Sportgerät. Mit ihm werden die Bewegungabläufe in einem Ruderboot simuliert.

Mittels Ruderergometer ist die körperliche Leistung, die beim Rudern aufgebracht wird, messbar. So lassen sich Leistungstests für die Ausdauer von Athleten durchführen. Neben einzelnen Stufentests gilt der 2000-Meter-Maximaltest als Standard im Leistungssport.

Für diese Leistungstests wurde das Ruderergometer ursprünglich in den 70er Jahren von Concept2 entwickelt und eingesetzt. Heute erfreut es sich zudem im Breitensport einer großen Beliebtheit. Aus diesem Grund ist es auch in den meisten Fitnessstudios zu finden.

Funktionsweise Rudergerät

Ein Rudergerät besteht aus einem Stahlrahmen, an dem vorne und hinten jeweils Standfüße angebracht sind, die für Standsicherheit sorgen. Im vorderen Bereich befindet sich ein Seilzug, der in ein Schwungrad mit Bremssystem integriert ist. In der Mitte befindet sich eine längliche Mittelstrebe, die entlang des Stahlrahmens verläuft. Auf dieser ist ein Sitz angebracht, der bei der Ruderbewegung mitfährt. Der Nutzer bewegt sich auf dem Sitz nach hinten und wieder zurück in die Ausgangsposition.

Beim Ziehen am Griff erzeugt das Schwungrad den Trainingswiderstand. Dieser Widerstand im Bremssystem wird entweder durch Reibung, Luft, Magnetismus oder Wasser erzeugt. Je nach Einstellung des Widerstandes erfordert das Rudern also mehr oder weniger Anstrengung.

Man unterscheidet dabei zwei Ruder- bzw. Griffsysteme. Beim Rudergerät mit zwei seitlichen Auslegern steht für jede Hand ein Griff zur Verfügung. Der Bewegungsablauf ähnelt demjenigen auf einem echten Ruderboot. Beim Rudergerät mit Seilzug bedienen Sie einen einzigen Griff in der Mitte des Geräts mit beiden Händen.

Der Ablauf der Ruderbewegung ist relativ einfach. Während des Trainings auf dem Rudergerät imitieren Sie den Bewegungsablauf beim Rudern in einem Ruderboot. In der Ausgangsposition liegen die Beine angewinkelt und nah am Körper, während die Arme ausgetreckt sind und die Hände den T-Griff des Seilzuges bzw. die Griffe der seitlichen Ausleger greifen. Der Rücken ist gerade und leicht nach vorne ausgerichtet. Beim Ziehen strecken Sie zuerst Ihre Beine aus, danach bewegen Sie den Oberkörper mit ebenfalls geradem Rücken Rücken nach hinten und schließlich ziehen die Arme in einer Ruderbewegung nach hinten.

Vorteile & Anwendungsbereiche von Rudergeräten

Fitnessbegeisterte ziehen häufig Laufband, Stepper oder Crosstrainer dem Rudergerät vor. Dies jedoch zu Unrecht. Denn Rudergeräte bieten eine Reihe von Vorteilen und Anwendungsbereichen.

Das Rudergerät ist eines der wenigen Fitnessgeräte, mit denen man gleichzeitig die Ausdauer fördern, die Fettverbrennung ankurbeln sowie Muskeln aufbauen kann. Sie erreichen durch das Training mit dem Rudergerät 80% der gesamten Muskulatur. Der Fokus liegt dabei auf dem Rumpf, den Beinen sowie den Armen. Das Rudern ist somit ideal, um den Körper gleichmäßig zu trainieren. Desweiteren liegt der Kalorienverbrauch mit etwa 500 Kalorien pro Stunde relativ hoch.

Dazu gehört das Rudergerät zu den gelenkschonenden Hometrainern. Bei Modellen mit Seilzug-System ist der Bewegungsablauf intuitiv und schnell erlernbar. Es bietet damit eine gute Möglichkeit gleichzeitig gesundheitsbewusst und aufgrund des hohen Kalorienverbrauchs effizient zu trainieren. Gerade für Einsteiger ins Fitnesstraining ist das Rudergerät eine gute Wahl unter den Hometrainern.

Ein weiterer Vorteil von Rudergeräten ist der Preis. So sind Rudergeräte günstiger als beispielsweise Laufbänder. Je nach Widerstands-System können Sie ein gutes Rudergerät schon für 300 bis 500 Euro haben. Während Rudergeräte mit Hydraulikzylinder bei etwa 300 Euro liegen, gibt es Modelle mit Magnetbrems-System ab 500 Euro. Professionelle Rudergeräte mit Wasserwiderstandssystem beginnen jedoch erst ab 1000 Euro.

Was kostet ein Rudergerät?

Wie auch bei anderen Fitnessgeräten kann ein Rudergerät in verschiedenen Preiskategorien erworben werden. Günstige Geräte mit einer ansprechenden Grundausstattung sind bereits ab etwa 200 Euro erhältlich. Legen Sie Wert auf noch höhere Qualität, können Sie teurere Varianten mit bis zu 1500 Euro oder mehr finden. Dazwischen gibt es verschiedene Stufen in Sachen Ausstattung, Verarbeitung und Funktionalität.

Der Preis richtet sich in der Regel nach der Art des Modells. Ein Hydraulik-Rudergerät kostet um die 300 Euro. Geräte der mittleren Preisklasse sind häufig mit einem Magnetbremssystem ausgestattet und sind für etwa 500 Euro erhältlich. Rudergeräte mit Wasser-Bremssystem befinden sich in der oberen Preisklasse mit 1000 Euro zu Buche.

Über den Kauf sollte dabei vor allem Ihr eigener individueller Anspruch entscheiden. Als Einsteiger in das Fitnesstraining kann bereits ein günstiges Modell genügen. Wenn Sie vorhaben, regelmäßig zu trainieren, leistet ein Gerät der Mittelklasse in den meisten Fällen gute Dienste. Sollten Sie Ruderprofi sein, wird wahrscheinlich ein Gerät der oberen Preiskategorie die richtige Wahl für Sie sein.

Trainingstipps Rudergerät

Das Rudergerät ist ideal, um gelenkschonend sowohl Ausdauer als auch Muskelkraft zu trainieren. Dabei stellen sich die positiven Effekte des Trainings jedoch nur dann ein, wenn Sie mit der richtigen Technik und regelmäßig trainieren. Das Wissen um den korrekten Bewegungsablauf ist die Grundvoraussetzung für Ihren Erfolg.

Machen Sie sich nach einiger Übung das Training zur guten Gewohnheit. Dann werden Sie lange Freude am Training mit Ihrem Rudergerät haben.

Richtiger Bewegungsablauf beim Rudern mit dem Rudergerät

Die Rudertechnik beim Ruderergometer gleicht der Bewegung auf einem echten Ruderboot. Mit dem Cardiogerät sind sie jedoch völlig unabhängig von der Wetterlage und der Tageszeit. Vielen Leuten gefällt zudem die flexible Zeiteinteilung beim Training, wenn das Fitnessgerät zuhause steht. Man ist so völlig frei von einer Mitgliedschaft in einem Verein oder Fitnessklub.

Der Bewegungsablauf vom Rudern ist relativ leicht erlernbar. Es gibt jedoch einige Punkte zu beachten. Bevor Sie mit dem Trainieren beginnen, sollten Sie sich diesen genau einprägen. Ein regelmäßiges Training mit der falschen Technik kann langfristig negative Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben.

Die zwei Phasen der Ruderbewegung

Die Ruderbewegung hat zwei Phasen: Die Erholungsphase und die Zugphase. Beide wechseln sich kontinuierlich ab und gehen fließend ineinander über. Auf diese Weise entsteht die typische Ruderbewegung.

Die Erholungsphase ist Ende und Anfang der Ruderbewegung. Bei dieser sind Hüft-, Knie- und Sprunggelenke gebeugt. Die Unterschenkel stehen senkrecht und der Oberkörper liegt auf den Oberschenkeln auf. Der Rücken ist gerade. Gleichzeitig befinden sich die Arme in einer ausgestreckten Position. Die Hände umfassen den Zuggriff. Der Körper ist bei dieser Ausgangslage, die zugleich die Erholungsposition darstellt, gespannt. Erholung ist also nicht als ein komplettes Lösen der Körperspannung zu verstehen.

Auf die Erholungsphase folgt die Zugphase. Diese lässt sich in drei Abschnitte gliedern. Zunächst erfolgt eine Streckung der Beine. Die Füße haben festen Halt auf dem Fußbrett, während Sie sich mit Kraft davon abstoßen. Aus diesem Schwung heraus werden die Beine gestreckt und der Sitz nach hinten geschoben. Im zweiten Bewegungsabschnitt neigen Sie mit gespannten Schultern den Oberkörper nach hinten in Rückenlage. Achten Sie auch hierbei darauf, dass der Rücken gerade gespannt bleibt und die Knie nicht komplett durchgedrückt werden. Zuletzt ziehen Sie den Zuggriff nah an den unteren Rippenbogen heran und beugen dabei die Arme. Die Ellenbogen sollten Sie hierbei nah am Oberkörper vorbeiführen.

An diesem Endpunkt des Durchzugs verläuft die Ruderbewegung wieder zurück zur Ausgangsposition. Zuerst führen Sie Arme und Hände nach vorne. Darauf folgt der Oberkörper der Bewegung und wird aus der Rückenlage nach vorne geneigt. Abschließend rollt der Sitz nach vorne und die Beine werden angewinkelt. Zuletzt ruht der Oberkörper auf den Oberschenkeln bei gestreckten Armen in der Erholungsphase bzw. Ausgangslage.

Die richtige Belastungsintensität beim Rudern ermitteln

Beim Training mit einem Rudergerät ist besonders die richtige Belastungsintensität entscheidend.

Zur ersten groben Orientierung eignet sich die sogenannte maximale Herzfrequenz. Diese gibt den Wert an, der maximal bei körperlicher Belastung erreicht werden kann. Der Berechnung liegt folgende Faustformel zugrunde:

  • Frauen: Maximale Herzfrequenz (HFmax) = 226 – Lebensalter
  • Männer: Maximale Herzfrequenz (HFmax) = 220 – Lebensalter

Als Anfänger ist ein moderates Herz-Kreislauf-Training bestens geeignet. Der Puls sollte hierbei 50-60% der HFmax betragen. Beispiel: Eine 30-jährige Frau hat eine HFmax von 196. Der optimale Trainingspuls für sie als Einsteigerin liegt bei einer Herzfrequenz von ca. 100 Schlägen pro Minute.

Ausdauertraining mit dem Rudergerät

Mit dem Rudergerät lässt sich ideal die Ausdauer trainieren. Dabei liegt der Kalorienverbrauch bei ca. 400-600kcal pro Stunde, je nach Körpergröße, Körpergewicht und Muskelmasse sowie eingestelltem Widerstand.

Um die Ausdauer langfristig zu steigern, gehen Sie wie folgt vor. Versuchen Sie zunächst, eine Trainingseinheit von 20-30 Minuten bei mittlerer Herzfrequenz (50-60% der HFmax) und Intensität am Stück durchzuhalten. Gelingt Ihnen dies, erhöhen Sie die Trainingseinheiten auf bis zu drei pro Woche. Nach einiger Zeit werden Sie merken, wie Sie immer einfacher Ihre Rudereinheiten absolvieren können. Steigern Sie dann die Dauer Ihres Trainings auf z.B. 60 Minuten pro Trainingseinheit. Behalten Sie dabei die Trainingshäufigkeit bei. Erst zum Schluss erhöhen Sie die Intensität der jeweiligen Trainingseinheiten, d.h. Sie erhöhen den Widerstand und die Schnelligkeit, wodurch auch der Puls steigt. Auf diese Weise werden Sie langfristig und dauerhaft Ihre Ausdauer aufbauen und erhalten.

Muskeltraining mit dem Rudergerät

Das Ruderergometer trainiert jedoch nicht allein die Ausdauer. Es ist ideal, um die gesamte Muskulatur des Körpers gleichmäßig zu kräftigen. Das Rudergerät ist ein Ganzkörper-Sportgerät. Mit ihm werden die Hauptmuskelgruppen Schultern, Arme, Bauch, Rücken, Gesäß, Hüfte und Beine, insgesamt etwa 80% aller Muskeln erreicht.

Sie können Ihr Rudergerät daheim also nicht nur zum Abnehmen, sondern auch zum Muskelaufbau verwenden. Erhöhen Sie hierfür den Widerstand des Gerätes und trainieren Sie in kürzeren Einheiten. Vor allem die Rückenmuskulatur werden Sie auf diese Weise schnell kräftigen.

Der Aufbau von Muskeln formt Ihren Körper und sorgt für ein fitteres Erscheinungsbild. Sie wirken mit einer kräftigeren Muskulatur gleichzeitig auch gesundheitlichen Problemen, etwa Rückenschmerzen entgegen. Auf diese Weise erhalten Sie Ihre Beweglichkeit und Belastbarkeit. Mehr Muskeln verbrennen aber auch mehr Fett. Durch einen höheren Muskelanteil verbrauchen Sie ganz nebenbei auch mehr Kalorien. Selbst wenn Sie gerade keinen Sport machen, ist die Fettverbrennung angekurbelt und der Körper benötigt mehr Energie. So können Sie durch Muskelaufbau „nebenbei“ auch abnehmen.

Abnehmen mit dem Rudergerät

Neben der Erhöhung Ihrer Ausdauer können Sie mit dem Rudergerät schnell abnehmen. Trainieren Sie hierfür mit einem eher niedrigen Widerstand. Achten Sie auf eine Pulsfrequenz im niedrigen bis mittleren Bereich. Entscheidend ist auch die Dauer der Trainingseinheit. Lange Cardioeinheiten von bis zu 60 Minuten oder mehr sind ideal, umdie Pfunde purzeln zu lassen.

Gerade wenn Sie starkes Übergewicht haben, kann das Rudergerät ein guter Hometrainer für Sie sein. Rudern ist äußerst gelenkschonend und wird als nicht so anstrengend wie das Laufen auf dem Laufband empfunden. Gleichzeitig können Sie eine relativ hohe Anzahl an Kalorien verbrennen.

Warum die Gewichtsreduktion mit dem Rudergerät funktioniert

Langfristig Abnehmen und das Gewicht Halten funktioniert am besten, wenn Sie gleichzeitig Ausdauer und Muskelkraft trainieren. Hierfür ist das Rudern am Rudergerät ideal. Die Mischung aus Konditions- und Krafttraining am Rudergerät verbrennt effektiv Fett. Während der Trainingseinheit verbrauchen Sie Kalorien.

Durch die Kräftigung der Muskulatur, die beim Rudergerät zu 80% beansprucht wird, steigern Sie außerdem Ihren täglichen Kalorienverbrauch in den Ruhephasen. Auch können Sie gezielt Ausdauer und Muskelaufbau durch Einstellung des Widerstands am Rudergerät ansteuern. Wechseln Sie hierfür Trainingseinheiten ab, die entweder mehr auf Cardio oder Kraft zielen.

Trainingstipps für Anfänger

Das Rudergerät eignet sich sehr gut für Trainingseinsteiger, die zuvor nicht trainiert haben. Denn die Rudertechnik ist leicht erlernbar und das Training äußerst gelenkschonend. Dennoch sollten Sie es als Anfänger auch beim Rudern mit dem Ruderergometer langsam angehen lassen. Das liegt allein daran, dass ein untrainierter Körper erst an die neuen Bewegungsabläufe und die Belastung gewöhnt werden muss.

Machen Sie sich also mit dem Bewegungsablauf, der Technik und der Trainingsgestaltung beim Rudern vertraut, bevor Sie in das Training einsteigen. Ein direkter, kalter Einstieg kann negative gesundheitliche Konsequenzen haben und zudem nicht die gewünschten Erfolge bringen. Mit einem behutsamen Einstieg stellen Sie sicher, dass sich die ins Training investierte Zeit lohnt. Wählen Sie also am Anfang eine eher niedrige Intensität, um die Funktionsweise des Cardiogerätes und den Bewegungsablauf kennenzulernen.

Wenn Sie die Technik gut beherrschen, können Sie Ihr Training allmählich auf zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche ausdehnen. Wählen Sie die Intensität so, dass sie zunächst eine mittellange Trainingsdauer von 20 bis 30 Minuten durchhalten. Sofern Ihnen dies gelingt, können Sie die Trainingshäufigkeit, dann die Dauer und zuletzt die Intensität erhöhen. Damit steigern Sie langfristig Ihre Ausdauer.

Gezieltes Training führt schnell zum Erfolg

Durch einen sinnvollen Trainingsplan können Sie schnell erste Erfolge erzielen und auch langfristig Ihre Ziele erreichen, wenn Sie regelmäßig am Ball bleiben. Sie müssen dabei nicht jeden Tag trainieren. Denn gerade die Erholungsphasen nutzt der Körper, um sich zu regenerieren und dabei Ausdauer und Kraft zu stärken.

Achten Sie darauf, dass zwischen Ihren Trainingseinheiten etwa zwei Tage liegen. Somit können Sie als Einsteiger bis zu dreimal pro Woche trainieren und Erfolge erzielen. Steigen Sie dabei behutsam ins Training mit einer niedrigen Intensität ein. Steigern Sie sich zunächst auf drei Trainingseinheiten pro Wochen und erhöhen Sie dann die Trainingsdauer. Erst zum Schluss sollten Sie die Trainingsintensität bzw. den Zugwiderstand erhöhen. Auf diese Weise vermeiden Sie Verletzungen und geben Ihrem Körper die notwendige Zeit, um sich auf die neuen Trainingsreize einzustellen.

Richtige Ernährung zum Abnehmen mit dem Rudergerät

Neben einer sinnvollen Gestaltung des Trainings sollten Sie jedoch auch auf Ihre Ernährung achten. Um effektiv Fett zu verbrennen und abzunehmen, muss die Kalorienbilanz negativ sein. Das bedeutet, dass Sie täglich weniger Kalorien aufnehmen als Sie verbrauchen. Auf diese Weise holt sich der Körper die Energie aus dem Fettgewebe und die körpereigenen Reserven werden aufgebraucht.

Die Ernährung sollte außerdem an Ihr Training angepasst werden, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Sogenannte Null-Diäten sind nicht sinnvoll und können zu einer Stagnation des Trainingserfolges führen, da der Muskelaufbau blockiert wird. Ohne Energiezufuhr ist der Körper gehemmt, volle Leistung zu bringen. Auf diese Weise können Sie nicht effektiv trainieren und verbrennen deshalb beim Training nicht so viele Kalorien. Der Körper benötigt eine gewisse Grund-Energiezufuhr, um effektiv Fett verbrennen zu können. Zudem führt übermäßiger Hunger zu Heißhunger, wodurch sich das Abnehmen ins Gegenteil verkehren kann.

Stellen Sie Ihre Ernährung besser in kleinen Schritten um. Viel Obst und Gemüse, selbstgekochtes Essen mit mehr Eiweiß und etwas weniger Fett können bereits wahre Wunder wirken. Einige Leute schwören auf Low-Carb-Diäten, bei denen die Kohlenhydrate, also Brot, Nudeln und süßes Obst nur sehr sparsam oder gar nicht gegessen werden. Dies ist jedoch kein Muss, um langfristig abzunehmen. Passen Sie Ihre Diät, die eher eine Ernährungsumstellung sein sollte, an Ihre persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse an, damit Sie lange Freude an der Umsetzung haben.

Neben einer ausreichenden Energiezufuhr ist auch Flüssigkeit sehr wichtig. Beachten Sie, dass Sie beim Sport mehr schwitzen als sonst und somit auch mehr trinken müssen. Am besten ist Wasser mit einem hohen Mineralstoffanteil. Damit halten Sie Ihren Kreislauf am Laufen.

Gesundheitliche Aspekte

Am besten für die Gesundheit ist ein ausgewogenes Training, das den gesamten Körper gleichmäßig belastet. Allerdings sind viele Ausdauersportarten relativ einseitig und beanspruchen die Gelenke stark. Das Rudergerät bietet hierbei einen großen und entscheidenden Vorteil. Das Rudern trainiert nämlich den gesamten Körper und sogar so viele Muskeln wie kaum eine andere Sportart. Sowohl Beine, Arme, Rücken, Hüfte und Oberkörper werden bei der Ruderbewegung beansprucht. Gleichzeitig ist das Verletzungsrisiko auf dem Rudergerät im Gegensatz zum Joggen eher gering.

Besonders gestärkt wird beim Rudern zudem die Rumpfmuskulatur. Falls Sie im Alltag an Rückenproblemen leiden sollten, kann Rudern eine gute Möglichkeit darstellen, diese zu lindern und Abhilfe zu schaffen. Fangen Sie hierbei beim Training jedoch erst behutsam an, denn viel hilft am Anfang nicht viel. Ein kontinuierliches Trainings jedoch mit stets steigender, an den eigenen Trainingsstand angepasster Intensität führt zu langfristigem Erfolg bei guter Gesundheit.

Ist Rudern gelenkschonend?

Viele Menschen leiden an Gelenkproblemen, die häufig durch muskuläre Dysbalancen oder muskulär bedingte Schwäche entstehen. Aus Angst, die Gelenke zu überfordern, verzichten die Betroffenen häufig komplett auf Sport.

Dabei gibt es gelenkschonende Sportarten, die in den meisten Fällen – unter Absprache mit einem Arzt – weiter betrieben werden können. Oft lassen sich die Gelenkschmerzen durch eine moderate Bewegung sogar lindern.

Gelenke benötigen sogar Bewegung, um gesund zu bleiben. Dies liegt an der Knorpelschicht, die sich in den Gelenken befindet. Diese wird nicht durchblutet. Es braucht den Bewegungsreiz, damit ein Stoffwechselaustausch stattfindet. Der Knorpel wird durch die Bewegung mit Nährstoffen versorgt. Bewegen Sie Ihre Gelenke nicht, kommt es zu einer Verkümmerung des Gelenkknorpels und folglich wird er spröde. Auf diese Weise wird der Knorpel unelastisch und es entsteht mehr Reibung. Dies ist der Grund für Schmerzen im Bewegungsapparat. Somit führt der Mangel an Bewegung zu gesundheitlichen Einschränkungen und verursacht immer stärkere Gelenkprobleme.

Mit einer an die Gelenkprobleme angepassten sportlichen Belastung und Bewegung können Sie den weiteren Abbau der Knorpelschicht des Gelenkes aufhalten und so weitere Schmerzen vermeiden. Zugleich entlasten Sie die Gelenke, indem Sie Muskulatur aufbauen.

Sie sollten jedoch beachten, dass nicht jede Sportart in demselben Maß für Menschen mit Gelenkproblemen geeignet ist. So belastet etwa Joggen auf Asphalt die Knie sehr stark. Sportarten wie Schwimmen hingegen sind äußerst gelenkschonend. Und auch das Rudern auf dem Heimtrainer gehört zu den gelenkschonenden Bewegungen im Sport.

Rudern – ideal für Menschen mit Übergewicht

Rudern auf dem Rudergerät kann für Menschen mit Übergewicht eine gute Möglichkeit zum Abnehmen und Fit-Werden darstellen. Gerade mit höherem Gewicht leiden die Gelenke bei sportlicher Aktivität. So haben beispielsweise beim Joggen übergewichtige Menschen unangenehme Knieschmerzen. Das Schwimmen wird häufig als gelenkschonende Alternative zum Laufen vorgeschlagen. Jedoch fühlen sich Menschen mit Übergewicht oft in Badebekleidung nicht wohl.
Das Rudern kann hier eine gute Möglichkeit darstellen, um auch mit hohem Gewicht in Bewegung zu bleiben. Wenn Sie am Rudergerät trainieren, werden die Gelenke besonders geschont. Rudern verbindet zudem Ausdauer- und Krafttraining auf ausgewogene Weise, so dass Sie schnell abnehmen können.

Rudern für Senioren geeignet

Rudern auf dem Ruderergometer ist ein Ganzkörpertraining, das äußerst gelenkschonend ist. Die gleichmäßigen und fließenden Bewegungen sorgen für eine kontinuierliche Belastung eines großen Anteils der Muskulatur. So wird die Ausdauer und die Muskelkraft gleichermaßen gefordert und gefördert. Zudem ist der Bewegungsablauf relativ leicht erlernbar und der Rudersport auf dem Heimtrainer ist so auch für Trainingseinsteiger bestens geeignet.
Dies alles sind Gründe, welche das Rudern besonders für ältere Menschen interessant machen. Aufgrund des gelenkschonenden Trainings ist das Verletzungrisiko gering. Senioren mit Gelenkproblemen oder Rückenschmerzen profitieren außerdem von den gesundheitlichen Vorteilen des Rudertrainings. Die Gelenke werden in gesundem Maß beansprucht. Somit kann auch im hohen Alter noch Sport getrieben werden. Bei besonderen Einschränkungen sei die Absprache mit Ihrem Arzt empfohlen.

Kaufberatung Rudergerät

Wenn Sie sich ein Rudergerät als Heimtrainer anschaffen möchten, stehen Sie vor einer breiten Auswahl. Zu den bekanntesten Rudergeräte-Herstellern gehören die Firmen Concept2, WaterRower und RowPerfect. Allerdings gibt es noch viele weitere. Die richtige Kaufentscheidung zu treffen, erscheint dabei zunächst nicht einfach. Schließlich sollte das ausgewählte Rudergerät zu den individuellen Bedürfnissen passen.

Es gibt eine Reihe von Kaufkriterien, die Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten, um das beste Gerät für sich zu finden. Dazu zählen folgende Aspekte:

  • Preis
  • Bremssystems
  • Zugverfahren und Griffsystem
  • Größe
  • Trainingscomputer
  • Sicherheit
  • Pulsmessung
  • Anschlüsse/Schnittstellen
  • Mehrfachfunktionen

Beim Kauf eines Rudergeräts sollten Sie wie bei jedem anderen Trainingsgerät darauf achten, dass dieses zu Ihrer Körpergröße und ihrem Körpergewicht passt. Angaben dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung und der Produktinformation.

Preis

Je nach Ausführung, Bedienkomfort und Ausstattung können Rudergeräte im Preis deutlich variieren. So sind besonders preiswerte Modelle bereits unter 100 Euro zu haben, während Profigeräte bis zu 2000 Euro kosten können.

Dabei bestimmt zunächst die Art der technischen Ausführung den Preis. Rudergeräte mit Hydraulik-Zylinder sind am günstigsten, da sie nur eine begrenzte Lebensdauer haben. Im mittleren Preissegment bewegen sich die Rudergeräte mit Magnet-Bremssystem. Bei diesen sind solide Modelle für etwa 500 Euro zu haben. Die Profigeräte sind am teuersten. Sie besitzen ein hochwertige und breite Ausstattung und laufen beispielsweise mit Wasser-Widerstand. Solch ein Fitnessgerät für den Heimgebrauch kann 1000 bis 2000 Euro kosten.

Wie bei jedem anderen Heimtrainer gilt auch für das Rudergerät, dass der Preis nur bedingt etwas über die Qualität aussagt und mit einem höheren Preis nicht garantiert ist, dass das Gerät zu den individuellen Voraussetzungen passt. Aus diesem Grund ist der Kauf eines Rudergeräts für zuhause ein Prozess, in dem sie weitere Aspekte in Ihre Entscheidung einbeziehen sollten.

Zugverfahren und Griffsystem

Bei Rudergeräten gibt es verschiedene Ausführungen des technischen Aufbaus beim Zugverfahren bzw. Griffsystem. Die Technik hat nicht nur Auswirkungen auf den Preis, sondern auch auf das Trainingsgefühl. Aus diesem Grund sollten Sie dieses Kriterium beim Kauf eines Rudergerätes berücksichtigen.

Unter den verschiedenen technischen Ausführungen gibt es u.a. Rudergeräte mit Auslegern, mit Seilzug oder Mehrfachfunktion.

Rudergerät mit Auslegern

Rudergeräte mit zwei seitlichen Auslegern kommen dem realen Ruderboot am nächsten. Die Ausleger kommen zwei Rudergriffen gleich. Diese Art von Rudergerät wird auch lateinischer oder skandinavischer Zug genannt.

Modelle mit Auslegern ermöglichen denselben Bewegungsablauf wie auf dem Wasser. Aus diesem Grund sind sie gerade für Fortgeschrittene und Profi-Rudersportler sehr gut geeignet. Im Winter können sie als Alternative im Training genutzt werden.

Für einen Anfänger ist die Nutzung eines Rudergeräts mit Auslegern nicht einfach. Das gleichmäßige Rudern mit einem Ausleger erfordert langes Training. Beide Arme müssen gleichmäßig ziehen. Die Rudertechnik ist also diesselbe wie in einem echten Ruderboot, das geradeaus nach vorne gebracht werden soll. So verlangt das Rudern ein hohes Maß an Koordination und Übung.

Dennoch kann ein Rudergerät mit Auslegern auch für Sie als Anfänger das richtige Trainingsgerät sein. Sie sollten hierfür die Bereitschaft mitbringen, sich gemeinsam mit einem erfahrenen Profi in eine anspruchsvolle Technik einzuarbeiten.

Rudergeräte mit seitlichen Auslegern werden eher selten und nur von einer Hand voll Herstellern angeboten. In der Regel ist diese technische Variante von Rudergerät mit einem Hydraulik-Bremssystem ausgestattet.

Rudergerät mit Seilzug

Rudergeräte mit Seilzug sind weit verbreitet und das häufigste Modell bei Rudergeräten. Sie sind in den meisten Fällen mit einem Magnet-Bremssystem ausgestattet. Der Zugwiderstand wird durch eine Magnetbremse erzeugt. Dabei entsteht keine Reibung beim Ziehen, so dass der Bewegungsablauf geschmeidig ist und leicht gelingt. Allerdings finden Sie auch andere Bremssysteme beim Mittelzug-Modell.

Diese Art von Rudergerät ist besonders Anfängern zu empfehlen. Denn die Technik kann im Gegensatz zur Rudertechnik bei einem Gerät mit Auslegern relativ leicht erlernt werden. Durch Übung können Sie aber mit beiden Modellen dieselben Trainingseffekte erzielen.

Widerstand und Bremssystem

Der Trainingseffekt entsteht beim Rudergerät mithilfe des Widerstands. Würde bei einer Rudermaschine nur an dem Seil gezogen werden, das bei der Spule aufgewickelt ist, würde kein Trainingseffekt erzielt werden. Der Widerstand wird bei Rudergeräten mithilfe eines Bremssystems erzeugt.

Dabei gibt es vier verschiedene Arten von Bremssystemen. Aus dem verbauten Bremssystem leiten sich auch die unterschiedlichen Modelle von Rudergeräten ab. Zum einen kann der Widerstand beim Ziehen durch ein Magnet-Bremssystem, zweitens durch einen Hydraulik-Zylinder, drittens mithilfe des Widerstands durch Luft und viertens durch Wasser erzeugt werden.

Achten Sie beim Kauf eines Rudergeräts auf die Art des Bremssystems. An diesem können Sie erkennen, ob das Trainingsgerät zu Ihren individuellen Voraussetzungen und Trainingszielen passt.

Magnet-Bremssystem

Das Magnet-Bremssystem hat sich bei Rudergeräten sowie auch Fahrrad-Ergometern bewährt. Bei dieser Technologie wird mithilfe der Magnetkraft von mehreren Dauermagneten bzw. mit einem Elektromagneten gebremst. Erzeugt wird die Bremswirkung über den Seilzug des Rudergeräts, der eine Schwungmasse antreibt, die sich in Bewegung setzt. Der Magnet erzeugt auf die Bewegung hin einen elektromagnetischen Widerstand.

Das Magnetbremssystem ist für ein gleichmäßiges und angenehmes Training mit fließender Bewegung bekannt. Achten Sie darauf ein Rudergerät mit großer Schwungmasse zu wählen, da sonst ein flüssiger Bewegungsablauf nicht möglich ist.

Ein großer Vorteil von Rudergeräten mit Magnetbremssystem liegt in der langen Lebensdauer. Das Bremssystem ist verschleiß- und wartungsfrei. So ist lange ein reibungsloses Training mit dieser Art von Rudergerät möglich.

Der Widerstand beim Magnet-Bremssystem kann je nach Hersteller entweder stufenlos oder in begrenzter Anzahl eingestellt werden.

Hydraulik-Zylinder

Rudergeräte mit Hydraulik-Zylindern sind sehr bekannt. So funktionieren Rudergeräte mit Auslegern mittels der Hydraulik-Technik. Bei dieser entsteht der Widerstand durch einen Hydraulik-Zylinder, der beim Ziehen sowohl bei der Vorwärts- wie auch der Rückwärtsbewegung einen Gegendruck erzeugt.

Der große Vorteil bei Rudergeräten mit Hydraulik-Zylinder ist, dass sie im Preis sehr erschwinglich sind. Sie sind vorwiegend bei Rudermaschinen mit Auslegern verbaut.

Der Nachteil dieser Technik ist, dass das Einstellen des Widerstands schwierig ist. Dies liegt daran, dass sich immer zwei Zylinder in einem Gerät befinden und jede Zugseite gleich eingestellt werden muss. Hierfür gibt es meist ein Klemme oder einen Hebel. Der Widerstand lässt sich jedoch meist nicht stufenlos verstellen. Ein weiterer Nachteil ist die Lebensdauer der Geräte. Rudergeräte mit Hydraulik-Zylinder gehen schnell kaputt. Der gravierendste Nachteil ist wohl, dass der Bewegungsablauf beim Rudern mit diesen Geräten nicht flüssig ist.

Luftwiderstand

Als drittes Bremssystem gibt es den Luftwiderstand. Dieser wird durch ein Luftrad erzeugt, das durch die Ruderbewegung in Bewegung versetzt wird. Während des Ruderns dehnt sich das Luftrad, wodurch Sie in das drehende Luftrad hineinziehen können. Erhöht sich die Zugfrequenz, so erhöht sich auch der Luftwiderstand. Je schneller Sie also ziehen, desto mehr wird Luft angesaugt und desto deutlicher spüren Sie den Widerstand. Dies kommt dem Gefühl beim realen Rudern sehr nahe.

Bei Rudergeräten mit Luftwiderstand ist genauso wie beim Magnet-Bremssystem ein flüssiger Bewegungsablauf möglich. Der Widerstand lässt sich stufenlos einstellen und ist nahezu unbegrenzt nach oben hin verfügbar.

Wasserwiderstand

Rudergeräte mit Wasserwiderstand sind bisher nur selten zu finden. Nur wenige Unternehmen stellen diese Technologie her. Dabei kommen diese Rudergeräte dem realen Rudern am nächsten. Das Wasser erzeugt beim Ziehen den Widerstand. Ein gewünschter Nebeneffekt ist dabei das Wasserrauschen. So haben Sie beim Training eine angenehme Geräuschkulisse. Viele Sportler bevorzugen das Wasserplätschern gegenüber dem Surren bei anderen Bremssystemen.

Wie beim Rudern auf dem Wassern erhöht sich der Widerstand mit der Zuggeschwindigkeit. Je intensiver Sie ziehen, desto mehr erhöht sich der Widerstand beim Rudern. Damit ähnelt das Bremsen über Wasserwiderstand dem Bremsen mithilfe von Luft.

Die Einstellung des Widerstandes erfolgt beim Bremssystem mit Wasser entweder stufenlos oder mit einer begrenzten Anzahl an Stufen.

Ein Nachteil bei Rudergeräten mit Wasserwiderstand ist jedoch der Preis und die Wartung. Diese Fitnessgeräte sind relativ teuer und sehr wartungsintensiv.

Trainingscomputer

Ein Trainingscomputer ist bei Fitnessgeräten optional, gehört jedoch inzwischen zur Grundausstattung. Zu den wichtigsten Funktionen eines Bordcomputers gehören:

  • Anzeige Herzfrequenz
  • Anzeige Puls
  • Anzeige Distanz
  • Anzeige Kraftverlauf
  • Anzeige Geschwindigkeit
  • Anzeige Kalorienverbrauch
  • Einstellung verschiedener Trainingsprogramme

Anders als bei anderen Heimtrainern wie Laufbändern, Fahrrad-Ergometer oder Crosstrainer bieten die Trainingscomputer von Rudergeräten nicht so umfassende Trainingsprogramme und Einstellungsmöglichkeiten. Dem Trainingscomputer kommt so eine eher untergeordnete Rolle zu. Dies liegt daran, dass bei Rudergeräten die Geschwindigkeit und je nach Bremssystem auch der Widerstand davon abhängen, mit welcher Intensität gezogen wird.

Beim Trainingscomputer des Rudergeräts ist es am wichtigsten, dass Zeit, Distanz, Ruderschläge und die Schlagzahl angezeigt werden können. Der Umfang der Programme und die Speicherung trainingsrelevanter Daten kann je nach Hersteller und Preis variieren. Für ein gängiges Heimtraining benötigen Sie beim Rudern keine große Anzahl von Trainingsprogrammen. Achten Sie besonders darauf, dass im Trainingscomputer eine Pulsmessung integriert ist. Auf diese Weise können Sie die Intensität beim Training an Ihren Puls anpassen. Dadurch ist eine effektive Fettverbrennung möglich.

Ein motivierendes Feature sind auch Trainingsspiele, die über den Trainingscomputer gestartet werden können, wie eine Fischjagd auf dem digitalen Display oder Ruderrennen.

Bei höherpreisigen Modelle können Sie sich mithilfe einer App mit dem Internet verbinden. Dadurch lässt sich Ihr Trainingsfortschritt auch digital überwachen und analysieren.

Beim Kauf eines Rudergeräts sollten Sie auf jeden Fall auf eine ausreichend große Anzeige des Trainingscomputers achten. Die Bewegung beim Training verläuft von einer vorderen Sitzposition über die mobile Sitzfläche nach hinten und wieder zurück. Auch von einer weiteren Entfernung sollten Sie die Anzeige lesen können.

Pulsmessung

Die Pulsmessung bietet beim Training mit dem Rudergerät einen großen Vorteil. So können Sie mithilfe der Angabe des Pulses die Intensität Ihres Trainings optimal aussteuern. Möchten Sie effektiv Fett verbrennen, ist ein eher niedriger Pulsbereich in der anaeroben Zone notwendig.

Es ist sehr praktisch, wenn die Pulsmessung im Fitnessgerät integriert ist. Die Pulsmessung funktioniert dann über Sensoren. Die Messung läuft z.B. über einen mitgelieferten Brustgurt, der mit den Empfängern des Rudergeräts kompatibel ist. Falls Sie einen eigenen Brustgurt bereits haben, sollten Sie sich vor dem Kauf über die Kompatibilität mit dem neuen Fitnessgerät informieren.

Falls das Rudergerät nicht über Pulsmessung verfügt, können Sie eine Pulsmessung mit einem zusätzlich erworbenen Pulsmesser durchführen, der z.B. mit Ihrem Smartphone per App verbunden wird. Gängig beim Training ist die Kombination aus Brustgurt und Pulsuhr.

Sicherheit

Ein weiterer Aspekt beim Kauf eines Rudergeräts ist die Sicherheit. Um eine Verletzungsgefahr durch das Fitnessgerät auszuschließen, sollten Sie beim Kauf auf Prüf- und Gütesiegel achten. Prüfen Sie, um welche Siegel es sich handelt und was diese jeweils bedeuten.

Folgende Gütesiegel zeigen an, dass das Fitnessgerät nach deutschen Standards getestet wurde:

  • TÜV Rheinland-Siegel
  • GS-Siegel

Allerdings sollten Sie sich nicht ausschließlich auf die Siegel verlassen. Es zählen außerdem die Verarbeitung des Rudergeräts. Alle beweglichen Teile sollten mit stabilen Abdeckungen versehen sein. Auch die Rollen, auf denen sich der Sitz befindet, sollten gut abgedeckt sein. Ist dies nicht der Fall, laufen Sie Gefahr, dass sich Ihre Kleidung beim Training in den Rollen verfängt.

Wichtig ist zudem ein sicherer Stand des Geräts. Das Rudergerät sollte stabil verbaut sein und beim Training nicht wackeln oder quietschen. Auch die Fußablagen und Fußschlaufen sollten qualitativ verarbeitet sein. Hier ist ein sicherer Stand und Halt der Füße wichtig. Bei der Ruderbewegung sollten sich die Schlaufen nicht lockern.

Größe und Standort

Im Zuge der Anschaffung eines Rudergeräts für Ihr Zuhause sollten Sie auch die Größe bedenken. Je nach Modell fällt die Größe des Rudergeräts unterschiedlich aus. Dies hängt vor allem mit der Qualität und dem Komfort der Ausstattung zusammen. Es gibt kompaktere Rudergeräte und solche, die auf einen angenehmen Komfort setzen. Von größer gebauten Rudergeräten profitieren vor allem Personen, die aufgrund ihrer Körpergröße Wert auf Beinfreiheit legen.

Haben Sie ein passendes Rudergerät für sich gefunden, sollten Sie in Ihre endgültigen Kaufentscheidung den Standort des Fitnessgerätes miteinbeziehen. Messen Sie hierfür den Raum aus, in dem das Rudergerät später positioniert werden sollen. Kalkulieren Sie auch ein, dass Sie für ein komfortables Training etwas Abstand zu anderen Gegenständen und Möbeln benötigen.

Anschlüsse / Schnittstellen

Anschlüsse und Schnittstellen sind bei einem Rudergerät nicht zwingend erforderlich, können aber eine gute Ergänzung für ein effektives Training darstellen. Gerade die hochpreisigen Rudergeräte verfügen oft auch über dieses Feature.

Beispielsweise können Sie Ihren eigenen Pulsmesser anschließen, sofern das Rudergerät nicht über diesen verfügen sollte. Per USB-Anschluss können Sie auch ganz leicht Ihren PC mit der Rudermaschine verbinden, um dort mit entsprechender Software Ihr Training zu analysieren und dokumentieren.

Mehrfachfunktionen

Auf dem Markt gibt es Rudergeräte mit Mehrfachfunktionen. Dabei handelt es sich um Multifunktionsgeräte, die neben dem Rudertraining weitere Trainingsmöglichkeiten anbieten. Diese Rudergerät-Modelle lassen sich zu anderen Fitnessgeräten umbauen, wie etwa Bizepstrainer oder Liegeergometer. So können Sie auch die Arme, den Rücken oder Bauch intensiv trainieren.

Rudergeräte mit Mehrfachfunktionen eignen sich für alle Sportler, die nicht nur Rudern möchten. So kann es praktisch sein, mit einem einzigen Gerät verschiedene Trainingsmöglichkeiten zur Auswahl zu haben.

Der beste Weg zum neuen Rudergerät: Preis und Nutzen vergleichen

Das passende Rudergerät finden Sie nicht allein durch Preisvergleiche. Beim Kauf sind in erster Linie Ihre eigenen individuellen Voraussetzungen entscheidend. Sowohl ein Rudergerät der günstigen als auch der mittleren sowie höheren Preiskategorie kann das richtige für Sie sein.

Ein Rudergerät im niedrigen Preissegment besitzt häufig einen Hydraulik-Zylinder. Dieses eignet sich für Sie, wenn Sie mit dem Rudern beginnen und auf einen Trainingscomputer unter Umständen verzichten möchten. Beachten Sie jedoch, dass sich damit das Training nicht effizient überwachen lässt. Auch ist Hydraulik-Geräten eigen, dass diese irgendwann abgenutzt sind und ausgetauscht werden müssen. Zudem lässt sich der Trainingswiderstand nicht exakt einstellen. Wenn Sie jedoch nur ab und zu trainieren, wird solch ein Rudergerät seinen Zweck für Sie erfüllen.

Rudergeräte der mittleren Preiskategorie bei ca. 500 Euro sind komfortabler in der Handhabung, verfügen in Sachen Trainingscomputer über mehr Funktionen der Trainingsgestaltung und haben eine längere Lebensdauer. Solche Geräte sind besser geeignet, um effektiv Fett zu verbrennen und die Ausdauer zu trainieren. Planen Sie, langfristig und regelmäßig am Training dran zu bleiben, ist Ihnen der Kauf eines solchen Gerätes zu empfehlen. Die Gerätetechnik verfügt in dieser Preiskategorie häufig über ein Magnet-Bremssystem. Dieses ist wartungs- und verschleißarm. Der Bewegungsablauf ist flüssig und die Einstellung des Gerätewiderstandes leicht zu handhaben. Auch kann von einer besseren Verarbeitung und hochwertigerem Material als bei Geräten im niedrigen Preissegment ausgegangen werden. Es lohnt sich allerdings, auch bei einem höheren Preis genau hinzuschauen und zu vergleichen.

Im höheren Preissegment ab 1000 Euro können Sie Rudergeräte für besondere Ansprüche erwerben. Legen Sie etwa Wert auf ein realistisches Trainingsgefühl, sind Sie bei Geräten mit Wasserwiderstand gut aufgehoben. Auch die Trainingscomputer verfügen hier über wichtige Funktionen, um ein effektives und zielgerichtetes Training zu gewährleisten. Bei Rudergeräten im Profibereich können Sie von einer stabilen und hochwertigen Verarbeitung ausgehen. Trainieren Sie sehr häufig und haben besondere Erwartungen an das Gerät, lohnt es sich etwas mehr Geld in Ihren Heimtrainer zu investieren.

Fazit zum Rudergeräte Test 2020

Das Rudergerät ist ein zwar bekannter, aber oft unterschätzter Heimtrainer. Mit dem Rudergerät kann sowohl die Ausdauer gefördert als auch die Muskelkraft aufgebaut werden.

Es gibt eine Reihe verschiedener Arten von Rudergeräten. Die Hydraulik-Geräte zählen zu den günstigeren Modellen, haben jedoch eine geringere Lebensdauer. Rudergeräte mit Magnet-Bremssystem glänzen durch ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und haben keine hohe Abnutzung. Im Profi-Bereich gibt es teurere Modelle, die mit Wasserwiderstand bremsen. Das Plätschern des Wassers sorgt für ein authentisches Trainingsgefühl, das viele Sportler schätzen.

Der große Vorteil von Rudergeräten aller Art ist das gelenkschonende Training, das mit diesen möglich ist. Das Verletzungsrisiko ist zudem sehr gering. So profitieren vor allem ältere als auch übergewichtige Menschen von dieser Trainingsmöglichkeit.

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