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Crosstrainer Test 2020 | Die besten Crosstrainer kaufen

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Im Crosstrainer Test von Fitnessgeräte.online finden Sie die besten Crosstrainer auf dem Markt, die für das Fitnesstraining zuhause geeignet sind. Neben dem Test der besten Geräte stellen wir einen informativen Ratgeber bereit, der alle Fragen zum Thema Crosstrainer beantwortet. Zusätzlich erhalten Sie Trainingstipps und eine detaillierte Kaufberatung zu allem, worauf beim Kauf geachtet werden sollte. 

Als klassisches und einfach zu bedienendes Fitnessgerät hat der Crosstrainer das Heimtraining in den besonderen Fokus der Menschen gebracht. Als Einsteiger-Gerät eignet es sich besonders für das gelenkschonende Ausdauertraining. Eine moderne Form des Crosstrainers bilden die Ellipsentrainer eine interessante, noch gelenkschonendere Alternative.

Kurzüberblick: Welcher Crosstrainer eignet sich für mich?

Ranking der besten Crosstrainer
Sportstech Crosstrainer CX640
Bestseller auf Amazon.de
AsVIVA Crosstrainer E4
Crosstrainer Marken
Hammer Crosstrainer CT3

Crosstrainer Test | Ranking der besten Crosstrainer

Sportstech Crosstrainer CX640

Platz 1: Sportstech Crosstrainer CX640

598,00 EUR
Schwungmasse24 kg
Trainingsprogramme26 + 5 HRC Programme
BremssystemMagnetbremse
Widerstand16 Stufen
Max. Körpergewicht120 kg
Maße157 x 66 x 167 cm
Gewicht55 kg
ExtrasVideo Events, Coaching & Multi-Player Modus: mit KINOMAP + App- kompatible Konsole + Tablethalterung
Hammer Crosstrainer Crosslife

Platz 2: Hammer Crosstrainer Crosslife

Preis nicht verfügbar
Schwungmasse18 kg
Trainingsprogramme22 Programme
BremssystemMagnetbremse
Widerstand16 Stufen
Max. Körpergewicht130 kg
Maße130 x 64 x 164 cm
Gewicht42 kg
ExtrasApp, Bluetooth, Tablethalterung, LCD-Display
MAXXUS Crosstrainer CX 5.1

Platz 3: MAXXUS Crosstrainer CX 5.1

735,00 EUR
Schwungmasse26 kg
Trainingsprogramme12 + 4 HRC Programme
BremssystemMagnetbremse
Widerstand16 Stufen
Max. Körpergewicht160 kg
Maße172 x 67 x 170 cm
Gewicht77 kg
ExtrasFitness App, Bluetooth, LCD-Display, USB-Ladebuchse für Smartphone oder Tablet PC, Große Schrittlänge mit 54cm, Empfänger für optionalen Funk-Pulsgurt 
AsVIVA E3 Pro Crosstrainer

Platz 4: AsVIVA E3 Pro Crosstrainer

735,00 EUR
Schwungmasse27 kg
Trainingsprogramme12 + 1 HRC Programme
BremssystemMagnetbremse
Widerstand16 Stufen
Max. Körpergewicht150 kg
Maße178 x 68 x 169 cm
Gewicht97 kg
ExtrasiConsole Fitness App, Bluetooth, LED-Display, Funk Pulsempfänger für Pulsgurte
Sportstech CX2 Crosstrainer

Platz 5: Sportstech Crosstrainer CX2

898,00 EUR
Schwungmasse27 kg
Trainingsprogrammek.A.
BremssystemMagnetbremse
Widerstand24 Stufen
Max. Körpergewicht120 kg
Maße142 x 62 x 171 cm
Gewicht55 kg
ExtrasApp- und Bluetooth-Konsole, stromloser und selbstgenerierender Antrieb, Live Videos, Coaching & Multi-Player Modus, Tablethalterung, Trinkflaschenhalterung

Crosstrainer Bestseller

Crosstrainer Marken

Sportstech

Sportstech

Die Marke Sportstech steht für Heimfitness und gibt jedem das ultimative Fitnesserlebnis. Die Produktpalette umfasst Fitnessgeräte für Indoor und Outdoor und reicht von Cardio über Kraftsport bis zu weiterem Sportequipment. Sportstech mag weniger bekannt als andere Marken sein, ist aber auf dem internationalen Markt sehr erfolgreich. Denn die Produkte bestechen durch Innovation und hoher Langlebigkeit.

Sportstech gehört zu dem Unternehmen InnovaMaxx aus Berlin. InnovaMaxx ist Experte für Fitnessgeräte in Training und Alltag, E-Mobility sowie Lifestyle. Diese breite Erfahrung fließt auch in die Entwicklung der Fitnessgeräte der Marke Sportstech mit ein.

Hammer

Hammer

Die Geschichte der Firma Hammer reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Inzwischen hat sich das Familienunternehmen zum europaweit größten Hersteller von Fitnessgeräten entwickelt. Ursprünglich handelte es sich um ein Sägewerk, das später auch Schlitten, Leiterwagen und Skier anbot.

Heute stattet Hammer die besten Skifahrer und Skifahrerinnen der Welt mit hochwertigen Skiern aus. Auch der weltweit erste Ski aus Kunststoff stammte aus dem Hause Hammer.

MAXXUS

MAXXUS

Die Marke MAXXUS gibt es seit mehr als 20 Jahren besticht durch bestes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Erfahrung in Sachen Fitnessgeräten spricht für sich. Denn die Auswahl an Fitnessgeräten ist sehr groß. Von hochwertigen Laufbändern, Crosstrainern, Ergometern, Rudergeräten, Kraftsportgeräten über Vibrationsplatten und Boxartikeln hat MAXXUS alles zu bieten, was höchste Ansprüche verlangen.

Sämtliche Fitnessgeräte sind online erhältlich und werden nicht im Einzelhandel vertrieben. Sie sind für den gewerblichen und privaten Gebrauch konzipiert.

Christopeit

Die Marke Christopeit besteht seit 1976. Schon von Beginn an verfolgte das Unternehmen das Ziel, Heimtrainer sowohl für Profis als auch für Freizeitsportler herzustellen. Inzwischen konnte sich Christopeit in dieser Sparte einen Namen machen und gehört zu den führenden Anbieter auf dem deutschen Markt.

Den großen Erfolg verdankt der Hersteller zahlreichen bedeutenden Entwicklungen. So zum Beispiel der Idee, Handpulssensoren zur Herzfrequenzmessung in die Sportgeräte einzubauen. Die beliebtesten Home Trainer von Christopeit sind Ergometer, Laufbänder, Crosstrainer und Fitnessstationen.

Bestseller Nr. 1 Christopeit Erwachsene Fxm 2 Crosstrainer... 711,09 EUR
Bestseller Nr. 2 Christopeit EL 5 Crosstrainer, Silber, M 479,00 EUR
Bestseller Nr. 3 Christopeit Crosstrainer Ergometer CX 6,... 200,00 EUR
AsVIVA

AsVIVA

Die Marke AsViva bietet Produkte im Bereich Fitnessgeräte, Wellness und E-Bikes in höchster Qualität aus einer Hand. Das hervorragende Design wird am Standort des Herstellers in Dormagen entworfen. Bei der Entwicklung der Fitnessgeräte stehen die aktuellsten ergonomischen und sportwissenschaftlichen Erkenntnisse an erster Stelle. So genügt die Konzeption sämtlicher Sportgeräte höchsten Ansprüchen. Die Auswahl reicht dabei von Cardiogeräten über Kraftgeräte bis zu besten Vibrationsplatten.

Die Produktion der Produkte von AsViva wird streng kontrolliert, um beste Qualität zu gewährleisten. Aus diesem Grund gewährt der Hersteller 5 Jahre Garantie auf sämtliche Artikel.

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Crosstrainer Ratgeber

Wer fit sein oder es werden will und dabei auch noch Gewicht verlieren möchte, der hat zu Anfang die Qual der Wahl, auf welche Art und Weise er dies bewerkstelligen möchte. Das Angebot an Sportarten und Trainingsgeräten ist geradezu überwältigend. In unserem Crosstrainer Artikel stellen wir Ihnen eine der besten Möglichkeiten vor, um Gewicht zu verlieren und fitter zu werden.

Wenn Sie sich fit halten möchten, gerade in der kalten Jahreszeit lohnt es sich, darüber nachzudenken einen Crosstrainer anzuschaffen. Denn der Einsatz eines solchen Gerätes hat im Vergleich zu Laufbändern oder Steppern einen entscheidenden Vorteil: Es werden nicht nur isolierte Muskelpartien trainiert, sondern der Körper in seiner Gesamtheit.

Die Muskeln in Armen, Beinen und Rumpf werden beim Training aktiviert und beansprucht und somit der Fettstoffwechsel angekurbelt. Aufgrund der hohen Effizienz in puncto Fettverbrennung, ist der Crosstrainer eines der beliebtesten Fitnessgeräte geworden.

Was ist ein Crosstrainer?

Doch wie definiert sich ein Crosstrainer eigentlich genau? Ein Crosstrainer ist ein Fitnessgerät, welches dem Ausdauertraining dient. Ein Schwungrad wird mit Hilfe von Pedalen, die mit Armstangen gekoppelt sind bewegt. Die Bewegung ähnelt dabei dem Walken oder schnellem Gehen. Der große Vorteil des Crosstrainers ist der gelenkschonende Bewegungsablauf. Da der Fuß nicht aufgesetzt wird, werden die Gelenke nur mit einem Bruchteil der Kräfte belastet, die beim tatsächlichen Gehen oder Joggen entstehen. Da das Gerät die Bewegung führt, ist ein korrekter Bewegungsablauf auch bei sportlich unerfahrenen Personen geradezu garantiert.

Beim Joggen in der Natur oder beim Joggen auf Laufbändern wirken große Kräfte auf die Gelenke ein. Diese Belastung entfällt bei Crosstrainern, bzw. wird stark abgedämpft, da die Bewegung sozusagen über Kreuz erfolgt, wie auch der Name Crosstrainer bereits verrät. Oft werden Crosstrainer auch als Ellipsentrainer bezeichnet, da die Beine eine ellipsenartige Bewegung ausführen.

Fast alle Crosstrainer verfügen heutzutage auch über einen Computer, der dem Trainierenden Informationen und Messwerte wie die gelaufene Strecke, die Trainingszeit und vor allem die verbrauchten Kalorien anzeigt. Viele Geräte verfügen zudem über Pulsmesser, damit der Trainierende in der optimalen Pulszone trainieren kann. Bei preislich hochklassigen Geräten sind darüberhinaus Trainingsprogramme wie Intervalltraining mit variierendem Widerstand oder gezieltes Fettverbrennungstraining möglich.

Unterschied zwischen Crosstrainer, Ellipsentrainer und Stepper

Bei der Suche nach Crosstrainern stößt man auch unweigerlich auf Begriffe wie Ellipsentrainer oder Stepper. Diese sind jedoch nicht miteinander zu verwechseln. Der Ellipsentrainer hat die Schwungmasse vorne und kann als Weiterentwicklung des Crosstrainers betrachtet werden.

Weiterhin wird beim Ellipsentrainer primär die untere Körperhälfte trainiert wohingegen mit dem Crosstrainer der gesamte Körper (Beine, Gesäß, Rumpfmuskulatur und Arme) trainiert werden kann. Die Griffe beim Crosstrainer sind meist beweglich, beim Ellipsentrainer fest. Die Pedalstellung ist beim Ellipsentrainer enger Anliegen und die Schwungmasse befindet sich, wie gesagt weiter vorn.

Nicht zu verwechseln ist der Crosstrainer mit dem Stepper. Beim Crosstrainer wird eine dem Joggen, bzw. Walken ähnliche Bewegung simuliert, beim Stepper wird der Bewegungsablauf des Treppensteigen simuliert. Ein Stepper eignet sich primär für das Training der Oberschenkel und der Gesäßmuskulatur.

Für wen ist der Crosstrainer geeignet?

Der große Vorteil eines Crosstrainers ist der, dass er sich ganz unabhängig von sportlichem Niveau und vom Alter einsetzen lässt. Besonders geeignet ist er für Menschen, die eher selten Sport machen oder unter Gelenkproblemen und Rückenprobleme leiden oder stark übergewichtig sind.

Die bewegungs- und gelenkschonenden Abläufe und Konstruktionen verhindern eine Überbelastung des Gelenkapparats und ermöglichen es auch, trotz Beschwerden oder bei starkem Übergewicht, mit zielführendem Ausdauertraining zu beginnen. Der Crosstrainer wird daher hauptsächlich zur Förderung der Herz-Kreislauf Gesundheit und zum Fettabbau, bzw. der Gewichtsreduktion genutzt.

Richtig mit dem Crosstrainer trainieren

Obwohl der Crosstrainer ein sehr einsteigerfreundliches Gerät ist, sollte man es zu Beginn eher langsam angehen lassen. Die Bewegungsabläufe sind für den untrainierten Körper am Anfang etwas ungewohnt. Da die Geräte sowohl den Unterkörper, als auch den Oberkörper trainieren, sowie die Rumpf- und Wirbelsäulenmuskulatur, kann das Training zu Beginn recht ungewohnt und anstrengend sein.

Für den Anfang sind bereits 10 Minuten ausreichend. Neben dem normalen Ganzkörpertraining ist es mit einem Crosstrainer weiterhin möglich, nur spezifische Muskelpartien zu trainieren.

Dies erreicht man, indem man die Trainingsformen variiert. So ist z.B. das Laufen ohne Arme eine Möglichkeit, den Fokus auf die Beinmuskulatur zu lenken. Eine andere Möglichkeit ist es, beim Training leicht in die Hocke zu gehen. Ein Workout mit dem Crosstrainer ist speziell für eher unsportliche Personen eine wertvolle Möglichkeit, die Lungenkapazität zu steigern, den Oberkörper zu trainieren und bei längerer Nutzung auch eine spürbare Gewichtsreduktion zu erreichen.

In vielen Fällen wird das Training auch als Warmup für andere sportliche Betätigungen wie z.B. Krafttraining oder Joggen genutzt. Ein guter Startwert für den Anfang ist eine Trainingsdauer von 30 Minuten. Da die Bewegungsabläufe recht ungewohnt sind, kann es allerdings sein, dass man sich auch auf diesen Wert erst hinarbeiten muss und beispielsweise erst einmal mit zehn Minuten beginnt, bis dann die gewünschte Trainingsdauer erreicht ist.

Es empfiehlt sich, zu Beginn auf einer niedrigen Widerstandsstufe zu trainieren, um den Körper an die ungewohnten Bewegungsabläufe zu gewöhnen und das Risiko von Verletzungen möglichst gering zu halten. Der Widerstand beim Crosstrainer lässt sich beim Gerät schrittweise steigern. Ein geringerer Widerstand eignet sich vor allem für längeres Cardiotraining. Stellt man den Widerstand auf maximal, so fungiert das Training mit dem Crosstrainer wie ein Krafttraining für Beine und Arme. Hier sollte man sich vor Trainingsbeginn Gedanken über das eigentliche Trainingsziel machen um mit dem Gerät die maximale Wirkung zu entfalten.

Tipps für das Training mit dem Crosstrainer

Wie bereits erwähnt, sind fast alle Crosstrainer in der Lage, verschiedene Trainingsmodi anzubieten. So beispielsweise das Intervalltraining, welches den Widerstand in gewissen Intervallen automatisch variiert, sodass relativ ruhige Phasen sich mit hoch intensiven Phasen abwechseln.

Diese Form des Trainings eignet sich speziell zum Ausbau der Lungenkapazität. Grundsätzlich gilt die Faustregel, dass man auf den eigenen Körper hören sollte. Wer gerade erst mit dem Training beginnt, der sollte ein bis zwei Tage Pause zwischen Trainingseinheiten einlegen. Wenn man Muskelkater oder Schmerzen verspürt, sollte man lieber einen zusätzlichen Tag einplanen.

Denn das Herz-Kreislauf-System regeneriert sich nicht während des Trainings, sondern in den Pausen dazwischen. Genauso findet das Muskelwachstum nicht während des Trainings, sondern zwischen den Trainingseinheiten statt.

Verspüren Sie also beim Training Schmerzen oder haben noch Muskelkater, sollten Sie sich lieber ein bis zwei zusätzliche Tage für die Regeneration gönnen. Bereits nach kurzer Zeit hat sich der Körper an die neuen Bewegungsabläufe gewöhnt und auch ein tägliches Training sollte kein Problem darstellen.

Das sollten Sie beim Training mit dem Crosstrainer unbedingt vermeiden

Beim Training mit dem Crosstrainer gibt es einige Fehler, die Sie auf jeden Fall vermeiden sollten. Zu Anfang wäre hier die sogenannte Lesehaltung zu nennen. Das Training mit dem Crosstrainer ist, wie jede Form des Cardiotraining auf Dauer ausgelegt und kann von vielen Menschen als zu langweilig empfunden werden.

Um hier Abhilfe zu schaffen greifen viele Trainierende darauf zurück, während des Trainings ein Buch zu lesen oder sich mit der Lektüre von Zeitschriften die Zeit zu vertreiben. Der große Nachteil diese Angewohnheit liegt darin, dass zum einen das Display beim Training verdeckt wird, wodurch ein effizientes Training erschwert wird.

Was aber noch viel gravierender ist, ist dass sich damit automatisch eine falsche Haltung einschleicht. Beim Lesen beugt man sich nach vorne und nimmt eine gekrümmte Rückenhaltung an. Dies hat stark negative Auswirkungen auf die Wirbelsäule und kann bei längerer Anwendung zu Beschwerden und Rückenschmerzen führen.

Ein weiterer Fehler ist es, die Hüfte abzuknicken und mit der Bewegung hin und her zu schwenken. Dies verdreht den Körper. Sie sollten daher unbedingt auf eine gerade Haltung achten, bei der Sie nach vorne ausgerichtet sind und eine gewisse Körperspannung halten. Die aufrechte Haltung dient auch dazu, ein Hohlkreuz zu vermeiden.

Oft verzichten die Sportler auch auf das Umfassen der Armstangen. Werden die Armstangen nur leicht berührt, so mindert dies den Trainingseffekt auf die Muskulatur. Die Stangen dienen nicht dazu das Gleichgewicht zu halten, sondern dazu den Oberkörper und die Arme aktiv in das Training einzubeziehen.

Fassen Sie also die Griffe fest und arbeiten Sie ebenfalls mit den Armen mit. Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass die Füße fest auf den Trittplatten stehen.

Achten Sie darauf, die Knie niemals komplett durch zu strecken und die Beine in einer leichten Beugung zu halten um so Fehlbelastungen im Knie zu vermeiden. Vermeiden Sie auch, ein Hohlkreuz zu bilden, indem Sie das Gesäß nach hinten herausstrecken. Genauso schädlich ist ein Rundrücken, der entsteht, wenn man sich beim Training nach vorne beugt. Achten Sie daher unbedingt auf eine aufrechte Körperhaltung.

Weiterhin sollte die Hüfte an der Seite leicht mitpendeln. Oft vergessen werden auch die Handgelenke. Diese sollten gerade, als Verlängerung des Unterarms fungieren und nicht in einem seltsamen Winkel abknicken. Dies können Sie leicht beheben, indem Sie einfach die Griffstangen fester umfassen.

Auf diese Art und Weise sollten sich bereits in den ersten Wochen deutliche Fortschritte bemerkbar machen und der Schwierigkeitsgrad des Trainings kann gesteigert werden.

Das wichtigste ist jedoch, sich einen Trainingsplan zurechtzulegen und diesen auch zu befolgen. Dabei gilt: Weniger ist mehr. Damit sich eine neue Gewohnheit einschleift, muss diese zunächst mehrfach ausgeübt werden. Je kleiner die Hürde, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass man das Training auch durchführt.

Diverse Studien zeigen, dass eine erste Hürde bei neuen Gewohnheiten darin liegt, diese fünfmal auszuführen. Nach dem fünften Mal steigt die Wahrscheinlichkeit eine neue Gewohnheit zu bilden auf über 80%. Ein weiterer Punkt, von dem Sie bestimmt gehört haben, ist die 30-Tage Regel. Wird eine neue Gewohnheit 30 Tage lang ausgeübt, ist es fast garantiert, dass eine lebenslange Gewohnheit daraus wird.

Der Crosstrainer ist ein Trainingsgerät, welches im Grunde den ganzen Körper beansprucht. Beim Crosstraining werden neben der Bein- und Armmuskulatur auch die Bauch- und Rumpfmuskulatur angesprochen.

Unter optimalen Umständen können so bis zu 85% der Skelettmuskulatur genutzt werden, auch Schultergürtel und Gesäßmuskulatur. Achten Sie unbedingt auf ausreichend Regenerationszeit. Der Körper benötigt zwischen 24 und 72 Stunden, je nach Intensität der Beanspruchung, damit sich Muskeln bilden. Sollten Ihre Muskeln sich beim Training noch schwer anfühlen oder sollten Sie unter Muskelkater leiden, sorgen Sie lieber für einen zusätzlichen Tag Erholung.

Abnehmen mit dem Crosstrainer

Die beiden wichtigsten Faktoren bei der Gewichtsreduzierung sind körperliche Bewegung und die Ernährung. Egal welche Trend-Diät gerade in den Medien kursiert, die einfache Wahrheit ist die, dass eine Gewichtsabnahme nur dann stattfindet, wenn mehr Kalorien verbraucht als gegessen werden.

Daher sollten Sie das Training mit dem Crosstrainer auch unbedingt mit einer ausgewogenen Ernährungsweise unterstützen. In der Praxis hat sich das Führen eines Sport- und Essens-Tagebuchs bewährt. Auch wenn es auf den ersten Blick anstrengend erscheinen mag, einmal am Tag zu notieren, was man gegessen hat und wie viel Sport man getrieben hat, zeigt sich so doch recht schnell, an welcher Stelle das größte Potenzial für die Gewichtsabnahme liegt.

Kalorienverbrauch auf dem Crosstrainer

Der Kalorienverbrauch beim Training mit dem Crosstrainer hängt von Alter, Geschlecht, Größe und vor allem dem Gewicht ab. Ein 90 Kg Schwerer Mann verbrennt pro Stunde etwa 800 kcal, eine 65 Kg schwere Frau dagegen eher um die 500 kcal.

Die meisten Geräte verfügen über einen Computer, in den die Daten zur Person eingegeben werden können, um so den Kalorienverbrauch möglichst exakt zu ermitteln. Aber Achtung: Die meisten Geräte geben den Gesamtverbrauch in dieser Zeit an.

Das bedeutet, Sie können nicht Ihren Grundumsatz (z.B. 2000 kcal) zu den 800 verbrauchten Kalorien addieren, da Sie in der einen Stunde Training auch ohne körperliche Anstrengung ca. 80-100 Kalorien verbraucht hätten. In unserem Beispiel läge daher der nur durch Sport erzielte Verbrauch eher bei 700 Kalorien als bei 800. Ein kleiner, aber feiner Unterschied, den Sie vor allem bei längerer Nutzung mit einberechnen sollten.

Motivation

Erstellen Sie einen Trainingsplan und setzen Sie sich Zwischenziele. Beachten Sie dabei, sich messbare und realistische Ziele zu setzen. „Ich werde abnehmen“ oder „Ich werde ein paar mal die Woche trainieren“ sind zu unspezifische Ziele. „Ich werde jeden Tag eine Stunde trainieren“ ist, je nach Trainingsstand und Lebensumständen, ein zu unrealistisches Ziel. Formulieren Sie Ihre Ziele in dieser Art: „Ich werde an Montag, Mittwoch und Freitag jeweils 20 Minuten mit dem Crosstrainer trainieren.“

Ernährung

Auch wenn Sie mit dem Crosstrainer sehr viele Kalorien verbrennen, so sollten Sie Ihre Ernährung entsprechend anpassen. Viele Menschen, die mit dem Training beginnen, haben keine Ahnung von den tatsächlichen Größen, die im Spiel sind und belohnen sich nach dem Training mit zu viel Essen.

Nehmen wir an, Sie trainieren zwei Stunden in der Woche und verbrauchen damit zwischen 800 und 1500 Kalorien. Bereits eine Pizza oder eine Tüte Chips oder auch 3-4 Proteinshakes können dieses Kaloriendefizit wieder ausgleichen.

Achten Sie also darauf, was Sie zu sich nehmen. Ein guter Tipp ist, erst einmal alles aufzuschreiben, was Sie in den ersten Trainingswochen essen. Die meisten Menschen sind sehr schlecht darin, Ihre Kalorienbilanz akkurat zu schätzen und unterschätzen, wie viel Sie essen, und überschätzen den Trainingseffekt, den Sie erzielen. Machen Sie nicht dieselben Fehler und seien Sie ehrlich zu sich selbst. So vermeiden Sie Plateaus und ausbleibende Trainingsfortschritte.

Sie sollten sich auch darüber im Klaren sein, dass Fettabbau und Gewichtsabnahme nie linear verlaufen. Es kann sein, dass Sie trotz eines deutlichen Kaloriendefizits eine Woche lang kein Gramm weniger auf der Waage sehen und dann am nächsten Tag plötzlich ein halbes Kilo verschwindet. Hier spielen viele Faktoren wie der Wasserhaushalt und bei Frauen auch die Periode eine Rolle.

Vergessen Sie auch nicht, dass es je nach Art des Trainings zum Aufbau von Muskeln kommen kann. So kann es passieren dass Sie zwar keine Veränderung auf der Waage sehen, aber dennoch Fett verlieren und Muskeln aufbauen. Aus diesem Grund ist das Führen eines Tagebuchs so wichtig. So können Sie sich sicher sein, auf Kurs zu bleiben, auch wenn der Zeiger auf der Waage hartnäckig an derselben Stelle verharrt.

Spaßfaktor

Einer der größten Vorteile für Couchpotatoes liegt darin, dass während dem Training Medien konsumiert werden können. Zwar sollten Sie während des Trainings auf das Lesen verzichten, allerdings spricht nichts dagegen, den Trainer so zu platzieren, dass währenddessen Filme und Serien auf Laptop oder dem Fernseher angeschaut werden können. Auch Hörbücher sind eine gute Möglichkeit, sich zum Training zu motivieren.

Training in der Schwangerschaft

Früher wurde schwangeren Frauen davon abgeraten zu trainieren. In jedem Fall sollten Sie einen Arzt konsultieren, denn jede Schwangerschaft verläuft anders. Grundsätzlich kann es aber von Vorteil sein, während er Schwangerschaft nicht gänzlich auf sportliche Betätigung zu verzichten.

Vorsicht sollten Sie allerdings vor allem nach der Geburt walten lassen. Besonders falls ein Kaiserschnitt durchgeführt werden musste, sollten Sie sich einige Wochen Ruhe gönnen. Auch hier sollten Sie vor allem auf Ihren Körper hören und nur dann mit dem Training fortfahren, wenn sich keine Beschwerden bemerkbar machen.

Kaufberatung: Was muss ich bei der Anschaffung eines Crosstrainers beachten?

Im folgenden Abschnitt wollen wir Ihnen erläutern, anhand welcher Kriterien Sie die Geräte am besten vergleichen können um die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Auf den ersten Blick mag vor allem der Preis ausschlaggebend sein, aber es gilt eine Vielzahl weiterer Faktoren zu berücksichtigen, wie die Maße, die Schwungmasse des Gerätes, das verbaute Bremssystem, die Komplexität der Montage oder den Pedalabstand des Gerätes.

Preis

Die Anschaffung eines Crosstrainers hängt davon ab, welche Ziele Sie verfolgen und natürlich, wie viel Sie bereit sind auszugeben. Einen pauschalen Preis zu nennen ist hier schwierig. Der Preis eines Gerätes hängt von vielen Faktoren ab. Die Geräte liegen in einer Preisspanne zwischen 150€ und 6.000€. “Solide Trainer, die auch gute Testergebnisse erzielen, lassen sich bereits ab 300-400€ erwerben. Entscheidend sind hier die eigenen Ansprüche.

Bauart, Technik, Qualität und die Features entscheiden maßgeblich über den Preis des Trainings-Gerätes. Möchten Sie einen günstigen Einstiegs-Crosstrainer ohne Computer oder eine qualitativ hochwertige Ausführung mit mehreren Trainingsprogrammen, ergonomischer Bauart, langer Garantie und vielfältigem Trainingsprogramm?

Wo einen Crosstrainer kaufen?

Grundsätzlich lassen sich Crosstrainer entweder in lokalen Fachgeschäften kaufen oder im Internet. Auch Discounter bieten inzwischen immer wieder Crosstrainer im Sortiment an. Bekannte Shops sind hier unter anderem: Amazon, Decathlon, Ebay, Lidl oder Ricardo.

Einen Crosstrainer über das Internet zu kaufen hat dabei einige Vorteile gegenüber dem Kauf im Fachgeschäft. So können Sie beim Online-Kauf in Ruhe Preise und die technischen Spezifikationen vergleichen. Aufgrund des hohen Gewichts der Pakete ist eine Lieferung nach Hause ebenfalls kein schlechter Service. Allerdings können Sie beim Onlinekauf den Crosstrainer zuvor nicht testen.

Maximales Gewicht beim Crosstrainer

Alle Crosstrainer verfügen über eine maximale Gewichtsangabe. Das Maximalgewicht wird allerdings nicht vom Hersteller direkt definiert, sondern vom TÜV. Es stellt damit einen Indikator für die Qualität und Belastbarkeit des Gerätes dar. Denn je stabiler und hochwertiger die Bauteile, desto mehr Gewichtsbelastung kann das Gerät tolerieren. Wenn Sie planen, den Crosstrainer intensiv zu nutzen, dann macht es Sinn, in ein hochwertiges Gerät zu investieren.

Ein weiterer Punkt, der in Zusammenhang mit der Qualität des Crosstrainers steht, ist die Lautstärke, die beim Training entsteht. Generell gilt: je hochwertiger das Gerät, desto geringer die Geräuschbelastung. Beim Training mit dem Crosstrainer zu Hause ist einer der größten Vorteile der, dass nebenher Fernsehen geschaut oder Hörbücher gehört werden können. Dies wird bei Geräten mit hoher Geräuschintensität erschwert.

Ausstattung der Crosstrainer

Die Ausstattung von Crosstrainern ist sehr vielfältig. Abhängig vom gewählten Modell und natürlich auch der Preisklasse gibt es die verschiedensten Ausstattungen.

Crosstrainer mit Bildschirm

Die meisten Geräte verfügen heutzutage über einen Bildschirm, der Ihnen Informationen über das gewählte Programm, die bewältigte Strecke, die Geschwindigkeit, die zurückgelegten Kilometer und natürlich auch den Kalorienverbrauch anzeigt. Es gibt sowohl Bildschirme mit Tasten, wie auch Bildschirme mit Touchscreen.

Trainingsprogramme und Pulsmessung

Die meisten Geräte verfügen über vorinstallierte Trainingsprogramme, die dabei helfen sollen, die gewählten Trainingsziele zu erreichen. Die Messungen basieren auf den Körpermerkmalen: Gewicht und Größe, sowie das Alter müssen angegeben werden, damit die Trainings-Kalkulationen und der errechnete Kalorienverbrauch möglichst genau sind.

Auf den Geräten lassen sich auch mehrere Profile für verschiedene Personen speichern. Die Programme umfassen Ausdauerlaufprogramme oder intensive Intervalltrainings zur Steigerung der Ausdauer, zum Aufbau des Herz-Kreislauf-Systems und der Lungenkapazität, zum Muskelaufbau oder zum Fettabbau.

Eine wichtige Funktion hierbei kommt vor allem der Pulsmessung zu. Viele Geräte verfügen über integrierte Pulsmesser in den Griffen. Hochpreisige Geräte lassen sich auch mit Smart-Gadgets wie Fitnessarmbändern koppeln und ermöglichen so eine genaue Pulsmessung. Auf diese Weise kann der jeweils optimale Trainingspuls für das gewählte Trainingsziel eingehalten werden. Auch Ladestationen sind oft Teil der Ausstattung. Auf diese Weise können Sie Ihr Mobiltelefon aufladen oder damit während dem Trainings Musik hören.

Maße und Schwungmasse des Crosstrainers

Es versteht sich von selbst, dass Sie beim Kauf des Gerätes darauf achten sollten, ob in Ihren vier Wänden, bzw. am gewünschten Platz genug Raum zur Verfügung steht.

Je hochwertiger die Geräte, umso mehr Platz nehmen diese pauschal ein. In beengten Räumlichkeiten kann es auch Sinn machen, einen klappbaren Trainer zu kaufen.

Geräte mit Rollen können zum Training einfacher hervorgeholt und nach der Trainings-Session leicht wieder verstaut werden. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, da einige Geräte bis zu 60 Kg und mehr wiegen können.

Die Schwungmasse hilft dabei, einen flüssigen Bewegungsablauf möglichst einfach zu erlauben. Mit Hilfe der Schwungmasse werden die Spitzenpunkte bei Aufwärts- und der Abwärtsbewegung möglichst flüssig gestaltet. So entsteht nicht nur ein angenehmeres Gefühl beim Training, sondern auch ein ergonomischer Bewegungsablauf.

Hochwertige Geräte verfügen über eine Schwungmasse im zweistelligen Bereich (bis zu 20Kg und mehr). Eine hohe Schwungmasse macht sich natürlich auch im Preis des Gerätes bemerkbar.

Bei der Schwungmasse unterscheidet man weiterhin zwischen vorderer und hinterer Schwungmasse. Liegt die Schwungmasse vorne, so spricht man eigentlich von einem Ellipsentrainer. Die Schrittlänge ist größer als bei einer hinten verbauten Schwungmasse.

Ein Vorteil dieser Konstruktionsweise ist, dass mehr Muskelgruppen angesprochen werden und ein flacherer und gelenkschonender Bewegungsablauf entsteht. Die Bewegung ähnelt dabei sehr dem Skilanglauf oder dem Nordic Walking. Geräte mit vorn liegender Schwungmasse sind im Schnitt hochpreisiger und benötigen mehr Platz.

Liegt die Schwungmasse dagegen hinten am Gerät, steigt der Anteil an Auf- und Abbewegungen. Dies führt unter anderem dazu, dass die Arme bei dieser Bauweise mehr beansprucht werden, was zu einem höheren Energieverbrauch führt.

Eine weitere Bauart ist die, bei der die Schwungmasse erhöht vorne am Gerät installiert ist. Dies ermöglicht freischwingende Pedale, führt aber zu einer geringeren Schrittlänge. Diese Modelle verfügen zudem über komplexere Gelenkstrukturen, was die Breite des Gerätes wiederum erhöht.

Bremssystem des Crosstrainers

Das Bremssystem sorgt für den Trainingswiderstand. Bei qualitativ hochwertigeren Modellen kann der Trainingswiderstand über den Trainingscomputer reguliert werden. Bei günstigeren Modellen sorgt ein verstellbarer Drehknopf für die Wahl des passenden Widerstandes beim Training. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Bremssysteme:

  • Bandbremssystem
  • Induktionsbremssysstem
  • Magnetbremssystem

Beim Bandbremssystem bewirkt ein Textilfaserband, welches sich um das Schwungrad für den nötigen Widerstand spannt. Reguliert wird der Widerstand mittels eines Drehknopfes. Dieses Bremssystem ist kostengünstig und leicht zu reparieren. Allerdings hat dieses Bremssystem im Vergleich zu anderen eine geringere Lebensdauer und kann störende Geräusche verursachen und den Bewegungsfluss negativ beeinträchtigen. Daher eignet sich dieses System eher weniger für eine intensive Nutzung, da auch die Bewegungsergonomie darunter leidet und so eine höhere Gelenkbelastung entstehen kann.

Ein weiteres System ist das sogenannte Induktionsbremssystem. Dieses System wird auch Wirbelstrombremse genannt. Hier wird der Widerstand über den Trainingscomputer reguliert. Dabei wird mittels einer elektrischen Spule ein Magnetfeld erzeugt, welches die Schwungmasse bremst. Mit der Wirbelstrombremse kann der Widerstand sehr granular justiert werden. Diese Feinjustierung macht das Induktionsbremssystem besonders für den therapeutischen Bereich interessant, da hier sehr präzise der Widerstand reguliert werden kann. Weiterhin ist dieses System besonders leise und langlebig, da die Bremswirkung nicht über mechanische Komponenten erreicht wird. Als Nachteil ist zu erwähnen, dass aufgrund des Prinzips die Bremswirkung von der Geschwindigkeit des Schwungrades abhängig ist.

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert das sogenannte Magnetbremssystem. Dabei reguliert ein Magnet über seinen Abstand zum Schwungrad den Trainingswiderstand. Je näher sich der Magnet am Schwungrad befindet, desto größer ist die Bremswirkung. Da es auch bei diesem System zu keinem direkten Kontakt zwischen Schwungrad und Bremssystem kommt, ist das System besonders leise und langlebig. Aufgrund des guten Kosten- Nutzen-Verhältnisses kommt dieses System vor allem bei Crosstrainern in Fitnessstudios zum Einsatz.

Aufbau und Montage

Auch wenn die Montage des Trainingsgerätes eine einmalige Angelegenheit ist, sollte dieser Faktor dennoch nicht vernachlässigt werden. Denn die Gerätemontage ist oftmals alles andere als simpel.

Befolgen Sie beim Aufbau daher unbedingt die Anleitung. Sollte diese nicht beiliegen, so kann die Montageanleitung in den meisten Fälle auf der Herstellerseite heruntergeladen werden.

Auch wenn beim Gerät das notwendige Werkzeug mitgeliefert wird, handelt es sich oft um kleine Schrauben und Imbusschlüssel, die zwar eine Montage ermöglichen, den Vorgang aber alles andere als angenehm gestalten. Legen Sie sich am besten einen gut ausgestatteten Werkzeugkoffer mit Akkuschrauber, Schraubenschlüsseln und Imbusschlüsseln zurecht.

Achten Sie bei der Montage weiterhin darauf, alle Teile fest anzuziehen. Beim Training wirken große Kräfte über einen längeren Zeitraum auf den Crosstrainer ein und können bei zu lockerer Montage dazu führen, dass die Stabilität des Gerätes gefährdet ist.

Ein weiterer Tipp ist, sich eine weitere Person für die Montage zu Hilfe zu holen. Da vor allem hochpreisige Crosstrainer komplexer und größer sind, ist es nicht nur sinnvoll, eine weitere Person zu Hilfe zu haben, sondern macht auch mehr Spaß. In vielen Fällen bieten die Lieferanten auch eine Montage bei der Lieferung gegen einen Aufpreis an.

Trittfläche, Pedalabstand und Schrittlänge

Ein weiterer Faktor in dem sich die Geräte unterscheiden stellt die Trittfläche dar. Die Auflagefläche für die Füße kann verschieden lang und breit sein und sie unterscheiden sich weiterhin in der Beschichtung.

Grundsätzlich sollten Sie nur Crosstrainer wählen, die über eine Antirutschbeschichtung auf der Trittfläche verfügen. Falls Sie große Füße haben, sollten Sie auch dies bei der Kaufentscheidung mit einbeziehen.

Der Pedalabstand beschreibt den Abstand der Pedale untereinander und sollte möglichst nah am eigenen natürlichen Gehverhalten liegen. Normalerweise beträgt der Abstand zwischen den Füßen beim Gehen ca 5 bis 20 cm. Als Faustregel gilt, dass der Abstand zwischen den Pedalen nicht größer als 20 cm sein sollte. Ansonsten kann es zu Fehlstellungen und einem unangenehm Trainingserlebnis kommen.

Weiterhin empfiehlt es sich, einen Crosstrainer zu kaufen, bei dem die Schrittlänge verstellbar ist. Die Schrittlänge ist abhängig von der Körpergröße und auch von der Gehgeschwindigkeit. Je größer Sie sind, desto größer sind Ihre Schritte. Sie sollten daher einen Crosstrainer wählen, der Ihnen eine angenehme Schrittlänge ermöglicht. Bei einer Größe über 175 cm liegt die Schrittlänge ungefähr bei 50 cm.

Weiterhin spielt die Schritthöhe eine Rolle. Eine geringe Schritthöhe simuliert eher das Training mit Langlaufskiern, wohingegen eine große Schritthöhe einen Bewegungsablauf ermöglicht, der dem Joggen ähnelt. Je kleiner Sie sind, desto kleiner sollte auch die Schritthöhe gewählt werden.

Neben diesen Faktoren sollten Sie auch die maximale Belastbarkeit des Crosstrainers beim Kauf mit einbeziehen. Wie bereits gesagt, eignet sich der Crosstrainer hervorragend dazu, Fett abzubauen und das Gewicht reduzieren.

Dies macht den Crosstrainer auch zum idealen Trainingsgerät für eher übergewichtige Menschen. Da die Trainingsbewegung sehr schonend ist, kann mit dem Training begonnen werden, auch wenn belastende Formen des Trainings wie Joggen noch nicht in Frage kommen.

Dabei sollten Sie allerdings beim Kauf auf die maximale Belastbarkeit des Gerätes achten. Viele Crosstrainer sind nur bis zu einem Gewicht von 100 Kilogramm geeignet. Es gibt aber auch Crosstrainer, die bis zu einem Gewicht von 160 kg und darüber belastbar sind.

Pulsmessung beim Crosstrainer

Besonderes Augenmerk sollten Sie bei der Wahl der Ausstattung auf die Pulsmessung legen. Die Pulsmessung ist entscheidend für die Durchführung eines effizienten Trainings. Gerade beim Intervalltraining diktiert die Pulsfrequenz die Trainingsintensität.

Wollen Sie Fett verlieren, dann sollten Sie im idealen Pulsbereich, der nicht zu hoch oder zu niedrig liegt, trainieren. Der Puls kann auch weiterhin ein Indiz auf Übertraining sein. Wenn Sie bereits bei geringer Belastung einen hohen Puls haben, ist dies ein Anzeichen dafür, dass Sie zu viel trainiert haben und lieber noch einen Regenerationstag einlegen sollten. Der jeweils ideale Puls ist abhängig von Alter und Geschlecht.

Auch bei der Pulsmessung gibt es wie beim Bremssystem verschiedene Arten der Messung. Die einfachste ist die sogenannte Handpulsmessung. Dabei sind Sensoren an den Armstangen integriert. Die Pulsmessung funktioniert über die Handflächen. Leider ist diese Art der Pulsmessung nicht besonders genau, da an den sich bewegenden Handflächen gemessen wird.

Eine genauere Methode der Pulsmessung ist der Ohrclip. Dabei wird ein Clip ans Ohr gesteckt, der während des Trainings eine Pulsmessung durchführt. Diese Art der Messung ist sehr genau, wird allerdings aufgrund des Clips am Ohr von vielen Personen als unangenehm empfunden. Ohrclips verfügen weiterhin über eine recht geringe Lebensdauer, sind aber sehr kostengünstig zu ersetzen.

Eine weitere Methode der Pulsmessung ist der Pulsgurt. Hierbei können Sie einen Pulsgurt um die Brust schnallen, welcher dann per Bluetooth mit dem Crosstrainer synchronisiert wird. Nach demselben Prinzip können Sie auch Fitnessarmbänder nutzen.

Trainingsprogramme des Crosstrainers

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Ausstattung sind die integrierten Trainingsprogramme. Hier können Sie in Ihren Crosstrainer aus einer Anzahl von vorgefertigten Trainingsprogramm auswählen.

Je nach Trainingslevel und Trainingsziel können Sie so effizienter, ohne die Erstellung eines Trainingsplanes auf Ihr Ziel hinarbeiten. Für Einsteiger eignet sich besonders der Fettverbrennungsmodus, bei dem mit einem geringen Widerstand für längere Zeit trainiert wird, damit der Puls im optimalen Fettverbrennungsbereich bleibt.

Als fortgeschrittene Nutzer können Sie auch auf Intervallprogramme zurückgreifen. Diese beginnen mit einer Aufwärmphase und passen dann dynamisch den Widerstand über verschiedene Phasen an. So wechseln sich Phasen mit hoher Belastung und niedriger Belastung ab. Diese Art des Trainings eignet sich besonders zum Konditionsaufbau und zur Stärkung des Herz-Kreislaufsystems.

Tipps und Tricks rund um das Thema Crosstrainer

Neben allgemeinen Information, wichtigen Kaufkriterien und Trainingstipps gibt es weitere Tipps und Trick rund um das Thema Crosstrainer. Im Folgenden erfahren Sie beispielsweise, welche Ausrüstung Sie benötigen oder wie Sie Ihr Sportgerät richtig reinigen.

Welche Ausrüstung sollte man sich für den Crosstrainer zulegen?

Ein Crosstrainer erfordert so gut wie kein zusätzliches Equipment. Wie bereits gesagt, können Sie sich die Anschaffung eines Pulsmessgeräte wie Pulsgurt, eines Ohrclip oder Fitnessarmband erwägen. Der wichtigste Punkt beim Training mit dem Crosstrainer sind allerdings die Schuhe.

Ähnlich wie beim Jogging stellt die richtige Wahl der Schuhe einen wichtigen Punkt dar. Viele Fehler bei der Haltung stehen im direkten Zusammenhang mit den Füßen. Haben Sie eine Fehlstellung wie einen Hohlfuß, Senkfuß oder Plattfuß, sollten Sie auch entsprechende Schuhe beim Training tragen.

Hier lohnt es sich auch, ein bisschen Geld in die Hand zu nehmen. Viele Fachgeschäfte bieten eine kompetente Beratung an und analysieren die eigene Fußstellung sehr genau, um Ihnen so den perfekten Schuh bieten zu können.

Reinigung und Wartung des Crosstrainers

Wie bei allen Geräten ist auch beim Crosstrainer eine regelmäßige Wartung und Reinigung sinnvoll. Nur so gewährleisten Sie eine möglichst hohe Langlebigkeit des Gerätes.

In der Bedienungsanleitung finden Sie Hinweise und Empfehlungen zur Reinigung und Wartung, egal ob Fehler behoben werden müssen, Schrauben nachgezogen werden müssen oder das Gerät gereinigt werden muss.

Beim Training entsteht sehr viel Schweiß, der auf das Gerät tropft. Der Schweiß kann Teile des Gerätes korrodieren und angreifen. Daher sollten Sie nach dem Training unbedingt den Crosstrainer abwischen und gelegentlich auch desinfizieren.

Auch Staubpartikel können das Gerät schädigen, da sie in kleine Ritzen und Öffnungen eindringen und dort die Mechanik verklumpen können. Befindet sich der Schmutz erst einmal im Gerät, ist es sehr schwierig, diesen wieder zu entfernen. Sie sollten weiterhin in regelmäßigen Abständen die beweglichen Teile des Crosstrainers schmieren, da die Schmiere über die Zeit abgetragen wird oder austrocknet.

Spätestens wenn der Crosstrainer anfängt zu quietschen oder ungewohnte Geräusche macht, sollten Sie die beweglichen Teile noch einmal schmieren und Schrauben nachziehen. In Zweifelsfall informieren Sie sich auf der Herstellerseite oder direkt beim Hersteller, welche Schmiermittel geeignet sind und wie Sie am besten schmieren.

Entsorgung des Crosstrainers

Sollten Sie den Crosstrainer entsorgen müssen, entweder weil er zu stark beschädigt ist oder weil Sie sich ein neueres Modell zulegen wollen oder weil Sie Ihre Trainingsziele erreicht haben, können Sie den Crosstrainer auf dem lokalen Wertstoffhof entsorgen. Auch eine Abholung durch Abfallunternehmen ist neben dem Verkauf eine gute Option.

Nützliche Apps für den Crosstrainer

Mit Hilfe von Apps können Sie mehr Abwechslung ins Training bringen und effektiver trainieren. Falls Sie sich für einen Crosstrainer ohne Display oder ohne Trainingsprogramme entscheiden, kann eine App dabei helfen, diesen Mangel zu kompensieren. Nützliche Apps sind unter anderem Vescape, Wahoo RunFit oder Polar Beat.

Fazit zum Crosstrainer Test 2020

Wir hoffen, Sie haben nun einen guten Überblick über das Thema Crosstrainer gewonnen und sind nun in der Lage, eine fundierte Entscheidung zu treffen, welcher Crosstrainer der richtige für Sie ist.

Denn Sie haben nun gelernt, wie ein Crosstrainer definiert wird und wie er sich von Ellipsentrainern und anderen Trainingsgeräten unterscheidet. Sie haben gelernt, worauf es bei der Auswahl der Maße, Trittflächen, des Pedalabstandes und der Gesamtqualität ankommt. Sie wissen, welche verschiedenen Arten von Bremssystemen es gibt und wie Sie den Puls während des Trainings optimal messen können.

Wir hoffen, dass wir Ihnen aufzeigen konnten, wie Sie richtig mit dem Crosstrainer trainieren und Fehler in der Haltung vermeiden. Wir haben Ihnen gezeigt, welchen wichtigen Stellenwert die Ernährung, ein Trainingsplan und ein Essens- und Trainingsjournal haben und wie Sie das Training mit dem Crosstrainer möglichst abwechslungsreich gestalten können. Alles was jetzt noch bleibt, ist das passende Gerät auszuwählen und mit dem Training zu beginnen, so lange bis Sie Ihre Ziele erreichen.

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